In den späten neunziger Jahren muß Blasius von Manstedten erstmals auf den Gedanken verfallen sein, ein Bildnis seines »bis heünt in Christo Liebe hingebrachten Lebens« zu entwerfen. Wir schließen das aus einem einmal gefalzten Blatt, das uns (praktischerweise) als erstes in die Hände fiel, als wir die fünfte Kiste öffneten und Pfauth, zum Glück ein Experte in Papiersorten und Wasserzeichen, sofort auf »nicht nach 1700« datieren konnte. Oben links hat der Verfasser eine ➀ notiert, auf der vierten (letzten) Seite unten rechts steht: »Kömmt allsdann Matthießen’s erstes Jahr« – doch genau diese Fortsetzung ➁ kam erst drei Kisten später, irgendwo in der Mitte zwischen etlichen zusammengehörigen Gedichten und einigen grob rastrierten (leeren) Notenpapieren zum Vorschein. An der unmittelbaren zeitlichen Zusammengehörigkeit kann es auf Grund der bereits genannten Indizien (Wasserzeichen) keinen Zweifel geben.

In der berechtigten Hoffnung, einige Lücken durch die Zuordnung weiterer Fragmente schließen zu können, wollen wir die ersten Notizen und auch die ersten poetischen Ergüsse Blasii zugänglich machen, ohne daß wir mit Bestimmtheit zu sagen wüßten, welches Fragment uns als nächstes in die Hände kommt und uns neue Aufschlüsse über die Figur gibt, die uns mittlerweile so sehr ans Herz gewachsen ist.

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